ForschungAbgeschlossene ProjekteHandlungsempfehlungen zum SRU–Gutachten „Umwelt und Straßenverkehr“ Handlungsempfehlungen zum SRU–Gutachten „Umwelt und Straßenverkehr“ (UBA Vorhaben 206 45 128) Im Juli 2005 stellte der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) im Sondergutachten „Umwelt und Straßenverkehr, Hohe Mobilität – Umweltverträglicher Verkehr“ fest, dass die durch den Straßenverkehr verursachten Folgeschäden an Gesundheit und Umwelt nach wie vor inakzeptabel hoch sind. Das SRU-Sondergutachten benennt die wesentlichen Belastungen des Straßenverkehrs für Mensch und Umwelt wie Lärmbelastung und Luftverschmutzung, Unfallrisiken, Flächeninanspruchnahme und Landschaftszerschneidung. Zur Verminderung dieser Belastungen zeigt das Gutachten Lösungsmöglichkeiten auf. Ein Echo in Politik und Öffentlichkeit auf diese Vorschläge war allerdings kaum vernehmbar. Ausgehend von der Frage, wie die Vorschläge des 2005 vorgelegten SRU-Sondergutachtens heute einzuordnen sind, beauftragte das Umweltbundesamt den Lehrstuhl für Verkehrsökologie der TU Dresden sowie das Wuppertal Institut, gemeinsam einen Expertenworkshop „Stand und Perspektiven der deutschen Verkehrsplanung“ zu organisieren. Dieser Workshop sollte Kritik und Vorschläge des SRU-Sondergutachtens sichten, ggf. aktualisieren und Vorschläge für machbar und sinnvoll scheinende nächste Schritte zur Umsetzung der aktualisierten SRU-Empfe hlungen erarbeiten. Aus der Vielzahl der im SRU-Sondergutachten behandelten Aspekte wurde für den Workshop die Infrastrukturplanung in Raum- und Verkehrsplanung herausgegriffen, da in diesem Handlungsfeld grundlegende Weichenstellungen für die Umweltwirkungen des Straßenverkehrs erfolgen und der SRU hier einen Paradigmenwechsel skizziert. Vor diesem Hintergrund lautete die Ausgangsfrage des Workshops: „Wie können die Empfehlungen des SRU-Sondergutachtens “Umwelt und Straßenverkehr“ zu konkreten Veränderungsschritten in der Raum- und Verkehrsplanung führen?“ Der Workshop fand am 15.11.2007 in der Sächsischen Landesvertretung Berlin statt. Anwesend waren Experten für Verkehrsplanung aus Wissenschaft und Praxis. Das Workshopprogramm war dreigeteilt: Nach einem einführenden Eröffnungsteil widmete sich der Vormittag Fragen der überörtlichen und der Nachmittag Fragen der innerörtlichen Verkehrsplanung. Es war kein Anliegen des Workshops, Beschlüsse vorzubereiten oder Konsens zu erzielen: Es ging vor allem darum, Meinungen auszutauschen und Defizite, Lösungen sowie Wechselwirkungen zu diskutieren. Am Ende des Workshops sollten Vorschläge für das weitere Vorgehen und nächste plausible Schritte zur Weiterentwicklung der deutschen Verkehrsplanung stehen. Die Ergebnisse des Workshops werden in der Reihe UBA-Texte veröffentlicht. Keywords: Bewertungsverfahren, SRU, BVWP Auftrag-/Fördergeber: Umweltbundesamt Laufzeit: 12/2006 – 01/2008 Ansprechpartnerin: Regine Gerike Weitere Informationen: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3679 |


